• Entwurf für das Mercado am Düsseldorfer Jan-Wellem-Platz.

14.11.2013

Neue Ideen für den Kö-Bogen

In Düsseldorf ergibt sich am Kö-Bogen 2 durch die Tunnellösung und den Rückbau der Hochstraße zurzeit ein attraktiver urbaner Leer-Raum mit viel Potenzial einer Belebung und innenstädtischen Ausweitung.

Eine Düsseldorfer Initiative hat nun einen neuen Vorschlag gemacht, der sowohl der Forderung nach einer Einfassung des Gustav-Gründgens-Platzes nachkommt als auch durch hohe Transparenz des gläsernen Baukörpers die Sicht auf Dreischeibenhaus und Schauspielhaus nicht vollkommen verstellt.
Mit nur noch einem Viertel der ursprünglich vorgesehenen 10.000 Quadratmeter Fläche ist das Maß der Bebauung deutlich geringer.

Inspiriert vom Markthallenkonzept Mercado San-Miguel in Madrid schlagen die fünf Düsseldorfer einen transparenten Bau mit zwei hohen Geschossen vor, dessen Erdgeschoss eine lebendige Markthalle einnimmt. Hier kann frische Ware wie Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch nicht nur präsentiert und verkauft, sondern auch zubereitet und verzehrt werden.
In vielen Ländern ziehen solche witterungsgeschützten Genusshallen täglich viele tausend Menschen an. Die auch für Düsseldorf vermutete intensive Nutzung würde den Platz beleben und Frequenz und Mehrwert auch für die anliegenden Gebäude und den Handel generieren.

Die obere Etage steht für Veranstaltungen und kulturelle Events zur Verfügung. Die durch das Glas scheinbar aufgelösten Gebäudegrenzen, die attraktive architektonische Nachbarschaft, der nahe Hofgarten und die Innenstadtlage könnten das Gebäude auch in dieser Hinsicht zur Top-Adresse machen.

Transparenz, Offenheit und Öffentlichkeit bestimmen das Gebäude. Es kommuniziert dank seiner Nutzung und seiner Architektur mit Bürgern und Umgebung: Die Glasfassade verbindet Außen und Innen, sowohl am Tag als auch bei Dunkelheit. Breite Laufwege im Inneren schaffen visuelle Durchgänge.