21.03.2013

Rückblick auf die MIPIM 2013

Mit 1.800 Ausstellern aus 83 Ländern ist die MIPIM in Cannes neben der Expo Real in München die wichtigste Real-Estate-Messe des Jahres für msm meyer schmitz-morkramer.

Herr Meyer, wie war dieses Jahr die Stimmung an der Côte d’Azur?

Insgesamt sehr gut! Und viel entspannter als auf der Expo Real. Das Publikum erschien mir sehr fokussiert und unsere Gesprächpartner haben sich viel Zeit für uns genommen. Die Kontakte waren intensiver, als auf der Expo Real. München war deutlich hektischer.

Warum ist die MIPIM für msm meyer schmitz-morkramer so wichtig?

In Cannes sind alle für uns relevanten Auftraggeber vor Ort. Die MIPIM ist für uns die Plattform, um mit den wichtigsten Bauherren abseits des Tagesgeschäfts in Kontakt zu bleiben. Vor allem: Auf der MIPIM treffen wir die Entscheider, mit denen wir neue Projekte anschieben können. Und wir treffen hier End-Investoren, die nach Fertigstellung die Objekte abnehmen. Außerdem sind Messen immer eine gute Gelegenheit, um gemeinsam als msm meyer schmitz-morkramer aufzutreten. Im Arbeitsalltag kümmert sich Caspar ja mehr um unser Büro in Köln. Ich dagegen bin die meiste Zeit in Frankfurt.

Die MIPIM ist eine internationale Messe. Sie sind aber vor allem in Deutschland aktiv.

An den Ständen der Regionen Köln, Frankfurt und Düsseldorf sind aber alle wichtigen Kunden vor Ort. Ich schätze, dass Caspar und ich zusammen bis an die fünfzig intensive Gespräche geführt haben. Natürlich schließt man auf der Messe keine Verträge ab. Aber es ergeben sich wichtige Kontakte, die unmittelbar nach der Messe zu Aufträgen führen können. Zum Beispiel habe ich gerade heute einem potenziellen Kunden, den ich auf der MIPIM kennengelernt habe, unser Team für neue gemeinsame Projekte präsentiert.

Partnerland der MIPIM 2013 war die Türkei. Ein Land, das wirtschaftlich besonders stark wächst. Auch im Baubereich.

Zurzeit ist msm meyer schmitz-morkramer nicht am Bosporus aktiv. Aber es ist natürlich spannend, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und zu entdecken, was dort geplant und gebaut wird. Einige Großprojekte aus Istanbul haben mich wirklich beeindruckt. Aber nicht nur die Türkei ist aus architektonischer Perspektive gerade interessant. Auch in London passiert zum Beispiel gerade eine ganze Menge. Darüber hinaus informiert man sich natürlich auch, was die direkte Konkurrenz macht und was in den Regionen passiert, in denen wir noch nicht aktiv sind.